Dienstag, 23. Juni 2009

Mehr Blues -- bitteschoen!

Mein Howlin' Wolf post gestern in meinem Soul Blog hat mich natuerlich total auf Blues eingestimmt. Diese Stimme ist einfach so gewalting, dass sie einen nicht mehr loslaesst, hat man sie erst einmal gehoert. Beim Rumstoebern auf YouTube fand ich diesen Trailer des Films Cadillac Records, den ich sehr interessant finde. Ob Wolf wirklich so war? Eins ist sicher: fuer mich war er mit Abstand der beste Bluesmann -- ever!


Mittwoch, 13. Mai 2009

"As The Years Passing By" Jeff Healy vs Albert King

Meine Guete, ich kuemmere mich fast gar nicht mehr um den Blues! Sorry.
Bin zufaelligerweise auf diesen YouTube clip von Jeff Healy gestossen -- und bin total begeistert.



Mann oh Mann. Alberts Version hat's in sich!

Mittwoch, 1. April 2009

Hound Dog Taylor: "Freddie's Blues"

Diesen Hound Dog song habe ich kuerzlich entdeckt -- und es war Liebe auf den ersten Blick! So hoert man den Hound wirklich nur selten. Meistens geht es bei ihm ja at top speed ab ...


Dienstag, 10. Februar 2009

If I Only Had Time ...

Den Bluesblog kann ich leider nur noch sporadisch weiterfuehren. Sorry Leute, aber auch mich hat das "keine-Zeit-Syndrom" erwischt. 

Mein Soulblog laeuft aber weiter. 

Ich bedanke mich bei allen, die Interesse an "I Got It So Bad" gezeigt haben, und hoffe auf ihr Verstaendnis.


Mittwoch, 24. Dezember 2008

Froehliche Weihnacht und einen guten Rutsch!


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Merry Christmas and a happy New Year!!!!
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Allen Lesern von "I Got It So Bad"

Alles Gute zum Fest!




~~raggedy~~

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Dienstag, 16. Dezember 2008

Jimmy Reed


Erschreckend, wieviele Bluesmusiker an den Folgen von Alkoholismus oder Drogenkonsum starben. Auch Jimmy Reed, geb. am 6.12.1925 in Mississippi als Mathias James Reed, wurde letztendlich das Opfer seiner Alkoholsucht. Er starb nur 51-jaehrig in fast totaler Abgeschiedenenheit.  
Mit 15 begann Jimmy die Harmonika zu spielen; sein Kumpel Eddie Taylor brachte ihm unterdesses das Gitarrespielen bei. 
1943 zog Jimmy, wie schon so viele Bluesmusiker vor ihm, in das Mekka des Blues: Chicago. Doch mit dem Blues wurde es erst mal nichts; die Navy sackte Jimmy fuer zwei Jahre Kriegsdienst ein. Danach ging's zurueck nach Mississippi, um zu heiraten. (Seine Frau Mary wird unter Bluesfans Mama Reed genannt.) 
Anstatt nach Chicago zurueckzukenren, ging das Paar nach Gary, Indiana. Dort fand Jimmy Arbeit in der Fleischverpackung. Gleichzeitig gelang ihm auch der Einstieg in die Bluesszene Chicagos und Garys.
Anfang der 50er trat er mit John Brim auf, dessen Drummer Albert King spaeter als legendaerer Bluesgitarrist in die Musikgeschichte eingehen sollte.
Jimmy Reeds Stil wurde von solchen Groessen wie Elvis Presley, Lou Rawls, Rolling Stones und Jimmy Witherspoon kopiert. Seine Aufnahmen waren erstaunlich oft in den Charts, und seine Platten verkauften sich besser als die von Howlin' Wolf, Muddy Waters und Little Walter z. B. 
Er schaffte es auch in die Pop Charts, was fuer Bluesmusiker eher eine Seltenheit war. 
Aber, so heisst es in Livinblues "keiner war schlechter dafuer ausgestattet mit der Belohnung des Erfolgs zurechtzukommen" als Jimmy Reed. Der Kuenstler geriet mehr und mehr in den Sog des Alkoholismus, wodurch sich eine bestehende Epilepsie dramatisch verschlechterte. Als Jimmy seine Alkoholabhaengigkeit schliesslich in den Begriff bekommen hatte, war es aber zu spaet, und er vestarb im August 1976.
Seine Musik wird als leicht verdaulich und zugaenglich beschrieben; sein Stil ist unverkennbar und auch heute noch sehr beliebt bei weissem und schwarzem Publikum.

Zu seinen beruehmtesten Aufnahmen zaehlen: "What You Want Me to Do," "Bright Lights, Big City," "Honest I Do," "You Don't Have to Go," "Going to New York," "Ain't That Lovin' You Baby" and "Big Boss Man."
What You Want Me To Do
 
Bright Lights, Big City

Dienstag, 9. Dezember 2008

Jump Blues = Rock'n Roll

Jump Blues? Als ich den Begriff zum ersten Mal hoerte/las, fiel mir keine Stilrichtung ein, die ich damit verbunden haette. Also habe ich mich kundig gemacht. Was ich herausfand, beschreibt den Begriff "Jump", der ueblicehrweise dafuer verwendet wird, sehr treffend.
Jump, zu Deutsch huepfen, springen, ist eine ganz natuerliche Reaktion auf diese Art der Bluesmusik.

Herausgefunden habe ich, dass Jump Blues in den 40ern und 50ern sehr beliebt war, und eine Mischung aus Big Band Swing/Jazz und Boogie Woogie darstellte. Jump, so wurde dieses Genre des Blues in den 40ern getauft, wurde in den 50ern umbenannt in Rock'n Roll. Wie Rock'n Roll klingt, weiss ja jeder, und wie man zu Rock'n Roll sprang und huepfte, ist nicht weniger bekannt.

Big Joe Turner's Well Al Right ist ein klassisches Jump Blues Stueck. Saxophon, Blasinstrumente, Rhythmusgitarre, Kontrabass und Schlagzeug sind die ueblichen Instrumente in Jump Stuecken, die das Boogie Woogie Piano begleiten.

Well Alright (mp3)


Feelin' Happy, Joe Turner


Low Down Dog, Big Joe Turner